Basil Zecchinel ist Regisseur. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit sozialen Konflikten, philosophischen Widersprüchen und dem alltäglichen Leben. Er interessiert sich für zeitgenössische Dramatik, für klare Inhalte, poetische Bilder und vor allem für gute Unterhaltung.
Nach einem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Zürich mit Schwerpunkten in politischer Philosophie und Ästhetik studierte er von 2019 bis 2025 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Studienaufenthalte und Masterclasses führten ihn nach Helsinki, São Paulo und Venedig. Er interessiert sich für internationale Theatertraditionen. Während des Studiums inszenierte er am Schauspielhaus Graz, am Neuen Theater Halle und am Theater Neumarkt in Zürich. Gemeinsam mit dem Autor:innenduo Kläy / Wertheimer entwickelte er eine freie Bearbeitung von Albert Camus’ Caligula am Schauspielhaus Graz. Sein Studium schloss er mit einer Bearbeitung von Euripides’ Bakchen nach Anne Carson am Neuen Theater Halle ab. Für die Inszenierung entwickelte er gemeinsam mit der experimentellen Band LUM noise-music Rituale.
Gemeinsam mit Clara Schiltenwolf schrieb und inszenierte er das Hörspiel Requiem for a Lobster, eine freie Bearbeitung der Odyssee für den Deutschlandfunk.
Ende 2025 begann er seine Tätigkeit als Regieassistent an der Schaubühne Berlin. Dort arbeitet er mit Thomas Ostermeier, bei dem er bereits an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studierte, und vertieft sein Regiehandwerk im realistischen Schauspieltheater.